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Mandantenzeitung „Wirtschaft und Steuern aktuell“

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Mandanteninformation „Public Sector“

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Ausgabe Juni 2015 (PDF, 227 KB)

Ausgabe Dezember 2014 (PDF, 229 KB)

Ausgabe Juni 2014 (PDF, 202KB)

Ausgabe Dezember 2013 (PDF, 197 KB)

Ausgabe Juni 2013 (PDF, 195 KB)

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Ausgabe Dezember 2009 (PDF, 252 KB)
Ausgabe Juni 2009 (PDF, 244 KB)

Ausgabe Dezember 2008 (PDF, 217 KB)
Ausgabe Juni 2008 (PDF, 276 KB)
Ausgabe Dezember 2007 (PDF, 280 KB)
Ausgabe Juni 2007 (PDF, 340 KB)

 

Mandanteninformation „Non Profit“

Ausgabe August 2015 (PDF, 198 KB)

Ausgabe Oktober 2014 (PDF, 277 KB)

Ausgabe November 2013 (PDF, 155 KB)

Ausgabe Mai 2013 (PDF, 113 KB)

Ausgabe November 2012 (PDF, 130 KB)

Ausgabe Mai 2012 (PDF, 252 KB)

Ausgabe Dezember 2011 (PDF, 300 KB)

Ausgabe Juni 2011 (PDF, 294 KB)

Ausgabe Oktober 2010 (PDF, 236 KB)
Ausgabe Juni 2010 (PDF, 252 KB)
Ausgabe November 2009 (PDF, 216 KB)
Ausgabe April 2009 (PDF, 204 KB)

 

Mandanteninformation „Health Care“

Ausgabe Juni 2008 (PDF, 184 KB)
Ausgabe Oktober 2007 (PDF, 272 KB)

 

Thematische Fachbroschüren

Die steuerbegünstigte Integrationsgesellschaft
(Dezember 2011, PDF, 589 KB)

Sponsoring
(November 2010, PDF, 196 KB)
Ehrenamt und Steuern
(November 2010, PDF, 208 KB)
Internationale Verrechnungspreise und ihre Dokumentation
(November 2009, PDF, 308 KB)
NKF – Der Gesamtabschluss
(September 2009, PDF, 176 KB)
Nachfolgeregelungen für Unternehmens- und Privatvermögen
(März 2009, PDF, 416 KB)
Die steuerbegünstigte Stiftung
(November 2011, PDF, 324 KB)
Gemeinnützige Körperschaften
(Dezember 2011, PDF, 582 KB)

News

Finanzgericht hat Klage gegen Höhe von Steuerzinsen abgewiesen

Das Finanzgericht Münster hat klargestellt: Die Steuerzinsen sind nicht zu hoch. Auch der Städte- und Gemeindebund findet, dass sich die 6-Prozent-Zinsregelung in der Praxis bewährt habe. Der Verband warnt, dass diese mitunter zu großen Belastungen für die kommunalen Haushalte führen.

Trotz Niedrigzinsphase ist der geltende Zinssatz von sechs Prozent für verspätete Steuerzahlungen rechtens. Das hat das Finanzgericht Münster entschieden (Az.: 10 K 2472/16). Es wies eine Musterklage ab, ließ aber Revision zum Bundesfinanzhof zu.

 

Die Richter argumentierten, dass der Nachzahlungs- und Erstattungszins seit 1961 unverändert sei und bewusst bei sechs Prozent liege. Um die Arbeit der Steuerverwaltung zu vereinfachen, sei der Zinssatz nicht angepasst worden.

 

Auch Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, betonte, dass sich die 6-Prozent-Zinsregelung über Jahrzehnte in der Steuerverwaltung praktisch bewährt und gleichzeitig einen Beitrag geleistet habe, dass Steuern zügig abgeführt würden.

 

Gemeinden, so Landsberg weiter, könnten von der 6-Prozent-Zinsregelung allerdings finanziell hart getroffen werden. Wenn vor allem Gewerbesteuerzahlungen beklagt werden und dies zu einer Rückzahlungspflicht der Gemeinden an das Unternehmen führt, könne es rasch zu millionenschweren Verlusten im kommunalen Haushalt kommen. „Wir haben immer wieder den Eindruck, dass Unternehmen geradezu versuchen, hohe Steuerzahlungen an die Gemeinden vorzunehmen, um diese nach Einspruchs- und Klageverfahren mit 6 Prozent Zinsen wieder erstattet zu bekommen“, so Landsberg.

 

Vor allem die Vollverzinsung über den gesamten Zeitraum eines Rechtsverfahrens, das sich über viele Jahre hinziehen kann, führe zu immensen Haushaltsbelastungen der Gemeinden. Die gerade in dieser Niedrigzinsphase die Steuermittel auch nicht ertragreich anlegen können, im Gegenteil, bei kommunalen Anlagen drohe sogar ein negativer Strafzins.

 

Sollte der Gesetzgeber das Thema angehen, müsste dieses Problem dringend gelöst werden. Zudem müssen die Landesfinanzverwaltungen verpflichtet werden, die Gemeinden über steuerliche Einspruchsverfahren mit einer größeren Summe unter Wahrung des Steuergeheimnisses zu informieren, damit sich die betroffenen Gemeinden auf etwaige Rückzahlungspflichten einstellen können.

 

Hintergrund des vor dem FG Münster verhandelten Streits ist die seit Jahrzehnten in der Abgabenordnung geltende Regelung, dass bei Steuernachzahlungen und Steuererstattungen ein Zins von 0,5 Prozent pro Monat gilt, im Jahr also von 6 Prozent.

 

In der lange anhaltenden Niedrigzinsphase, in der mitunter sogar schon Negativzinsen gelten, wird die 6-Prozent-Zinsregelung immer häufiger kritisiert. In dem vor dem FG Münster verhandelten Fall ging es erstmals um Steuerfestsetzungszeiträume in den Jahren 2010 und 2011, in denen die Zinsen schon niedrig, aber noch nicht auf dem heutigen Niveau lagen. Vorhergehende Gerichtsfälle betrafen ältere Fälle, in denen der allgemeine Zinssatz noch höher lag.



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