Betriebsveranstaltungen: Berücksichtigung von „No-Show-Kosten“

Betriebsveranstaltungen: Berücksichtigung von „No-Show-Kosten“

Arbeitslohn kann nicht nur in bar, sondern auch durch jedwede Form geldwerter Vorteile geleistet werden. Lohnsteuerlich stellen die Zuwendungen des Arbeitgebers an Arbeitnehmer im Rahmen von Betriebsveranstaltungen unter bestimmten Voraussetzungen und Ausnahmen grundsätzlich solch einen „geldwerten Vorteil“ dar. Für die Ermittlung des ggf. lohnsteuerpflichtigen Anteils sind alle damit unmittelbar…

Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug

Einnahmen können sowohl in Geld als auch in Geldeswert bestehen. Insbesondere im Bereich der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit unterscheidet man zwischen Geldleistungen (Barlohn) und Sachbezügen (Sachlohn). Während Geldleistungen regelmäßig nach dem Prinzip der individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit besteuert werden, greifen für die Besteuerung von Sachbezügen oftmals steuerliche Erleichterungen beispielsweise in…

Familienheimfahrten mit teilentgeltlich überlassenem Firmenwagen

Im Rahmen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung können die Aufwendungen für eine wöchentliche Heimfahrt pauschal mit EUR 0,30 für jeden vollen Entfernungskilometer als Werbungskosten geltend gemacht werden. Ein Werbungskostenabzug ist jedoch dann ausgeschlossen, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Kfz unentgeltlich zur Verfügung stellt; andererseits ist in diesen Fällen…

Lohnsteuer: zusätzlich zum Arbeitslohn erbrachte Leistungen

Lohnsteuer: zusätzlich zum Arbeitslohn erbrachte Leistungen

Zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn durch den Arbeitgeber erbrachte Leistungen können nach besonderen Regelungen des EStG steuerfrei sein oder pauschal besteuert werden – z. B. Kindergarten- oder Fahrtkostenzuschüsse, freie Internetnutzung u. a. Mit dem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 01.08.2019 (Az. VI R 32/18) hat der BFH den Anwendungsbereich dieser…

Kein Direktanspruch bei fehlender Leistungserbringung

Kein Direktanspruch bei fehlender Leistungserbringung

Das EuGH-Urteil Reemtsma vom 15.03.2007 (Az. C-35/05) kreierte einen sog. Direktanspruch. Demnach kann ein vorsteuerabzugsberechtigter Rechnungsempfänger, der eine gesetzlich nicht geschuldete, aber ordnungsgemäß ausgewiesene Steuer an den Leistenden gezahlt hat, eine Erstattung von der Finanzverwaltung verlangen, wenn eine Rückzahlung der Umsatzsteuer für den Rechnungsaussteller aufgrund seiner Zahlungsunfähigkeit übermäßig erschwert…

Herausforderungen für die Erstellung und Prüfung des Lageberichts

Herausforderungen für die Erstellung und Prüfung des Lageberichts

Im Dezember 2017 verabschiedete das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) den Prüfungsstandard „Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung“ (IDW PS 350 n. F.) in neuer Fassung. Anzuwenden ist der neue Standard für die Prüfung von Lageberichten für Berichtszeiträume, die am oder nach dem 15. Dezember 2018 beginnen, mit der…